Jeder Kreditantrag bei einer Bank oder einem Kreditinstitut wird nach den internen Finanzierungsregeln des Institutes bearbeitet um das Finanzierungsrisiko zu minimieren. Alle Verbraucher, deren Anfrage für eine Baufinanzierung oder einen Autokredit bearbeitet wird, unterliegen dabei den gleichen Vergaberichtlinien bei ihrem Institut. Zu Beginn der Kreditvergabe stellt der Kunde zunächst seinen Kreditantrag, dessen Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit intern durch die Bank geprüft wird. Negativ wirkt sich hierbei eine schlechte Bonität in der Schufa auf die Kreditvergabe aus, aber auch bei einem zu geringen Einkommen oder einer Vielzahl laufender Kreditverpflichtungen kann der Kreditantrag abgelehnt werden.
Nach der Überprüfung des Antrages durch die Bank wird der Kreditantrag noch einmal den internen Vergaberichtlinien unterzogen. Nun teilt die Bank ihrem Kunden die Kreditzusage mit. Die Konditionen können von dem ursprünglich angesetzten effektiven Jahreszins jedoch abweichen, wobei sich besonders eine mittelmäßige Bonität und fehlende Sicherheiten auf steigende Monatsraten auswirken. Wie vereinbart stellt die Bank anschließend den Kreditbetrag zur Verfügung und leistet die Zahlung etwa als Gutschrift auf das Girokonto des Kreditnehmers. Etwas zügiger geht jedoch die Vergabe eines Sofortkredites von statten, bei welchem der Verbraucher eine sofortige Kreditzusage oder eine schnelle Absage auf seine Anfrage erhält. Der Sofortkredit wird im automatisierten Verfahren über das Internet vergeben und wertet die Angaben des Verbrauchers anhand interner Richtlinien und der Bonität aus. Im Anschluss an den Kreditantrag im Internet erhält der Kreditnehmer bei Zusage der Bank ein Kreditangebot, das jedoch erst in Kraft tritt, wenn es vom Verbraucher unterschieben an das Institut zurück gesendet wurde. Im Anschluss erfolgt die Auszahlung auf das Girokonto.