3 Jul
In Zeiten der globalen Weltwirtschaftskrise beißen kleine Unternehmer bei ihrer Bank häufig auf Granit, wenn sie einen notwendigen Kredit bei ihrem Institut anfragen. Nach den großen Verlusten auf dem weltweiten Finanzmarkt haben die deutschen Banken ihre Vergaberichtlinien für Kredite noch verschärft und lehnen Kreditanfragen ohne ausreichende Absicherung durch das Unternehmen meist kategorisch ab. Kleinen Unternehmern wird es somit schwer gemacht, an kurzfristig benötigte Kredite zu kommen, die für den Fortbestand der Unternehmung oder für notwendige Investitionen unabdinglich sind.
Im Zuge dieser Entwicklung boomt aktuell vor allem die persönliche Kreditvergabe von Mensch an Unternehmer bzw. von der Privatperson an den Freiberufler. Dabei vergeben private Investoren Kredite an lohnenswerte Projekte oder Unternehmungen und profitieren selbst in Form einer attraktiven Rendite. Die Entscheidung über eine persönliche Investition in die Unternehmung des Antragstellers obliegt hierbei dem Kreditgeber, der sich nach seinen persönlichen Richtlinien und natürlich der Bonität des Antragstellers für oder gegen einen privaten Kredit entscheidet. Für zahlreiche kleine Unternehmen und Freiberufler stellen private Kredite dieser Art den letzten Strohhalm in wirtschaftlich schlechten Zeiten dar, da die Banken erst recht mit Krediten knapsen. Da auch die privaten Investoren ihr Vermögen nicht aus reiner Nächstenliebe anlegen, verpflichtet sich der Kreditnehmer jedoch zu einer monatlichen Ratenrückzahlung mit leidlich attraktiven Zinsen. Diese finanzielle Belastung, die mit einem Privatkredit die nächsten Jahre der Unternehmung belasten werden, sind in die Kalkulationen des Selbständigen unbedingt mit einzubeziehen. Der schnelle Kredit kann ansonsten schnell zur langfristigen Belastung der Unternehmenskasse werden. Die Hausbank lehnte die Kreditanfrage zudem nicht ohne Gründe ab.
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